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Im Auftrag der Gemeinde Heimschuh, der Schratlgemeinschaft und der Innung der Schmiede und Schlosser haben die Mitglieder des Leibnitzer Bezirksstammtisches der Schmiede und Schlosser in Handarbeit die Geschichte Heimschuhs in einer kunstvollen Schmiedearbeit aufleben lassen. Das rund drei Meter hohe, einen Meter breite sowie eine Fläche von rund vier Quadratmetern ausfüllende Werk entstand im Zeitraum vom Mai bis September 2009.

Die Fertigstellung des Projekts erfolgte beim Schratln in Heimschuh. Zehn Schmiedemeister und Schmiedemeisterinnen haben unter der Leitung von Keltenschmied Ewald Stani das Auftragswerk vollendet. Bei dem Kunstwerk handelt es sich um eine visuelle Darstellung der Geschichte von Heimschuh, symbolisiert durch das Gemeindewappen. Das Wappen besteht aus einem Schild mit einem Schwert als Kennzeichen für den Hl. Sigismund (Pfarrpatron), das rechts und links von je einem auswärts gerichteten Flügel (Symbol für die Schutzengelpfarre) begleitet wird. Das Schwert ist das Kennzeichen des Pfarrpatrons, dem Hl. Sigismund.
Im 11. Jahrhundert findet Heimschuh erstmals urkundlich als „Haymschach" Erwähnung. Erst im 18. Jahrhundert wurde aus dem umgangssprachlichen „Haymschah" das geschriebene heutige „Heimschuh". Die Pfarrkirche wird erstmals 1368 als Sigismundkirche bezeichnet.
Besondere Unterstützung bei der Verwirklichung des Projekts fanden die „Meister des Feuers" bei Johann Moitz, der für besondere Aktivitäten stets mit viel Idealismus als Protektor wirkt.

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